Schulordnung

Das Schulgesetz bildet den verbindlichen Handlungsrahmen für alle am Bildungs- und Erziehungsprozess Beteiligten.

Darüber hinaus haben Lehrer, Schüler, Schulträger und Eltern Regeln zur Benutzung der Schuleinrichtungen und des Schulgeländes vereinbart, die in der Schulordnung festgelegt sind.


1. Aufenthalt in der Schule
Zum Aufenthalt in unserer Schule sind nur die Schüler, die Lehrer, die Eltern, die Ausbilder sowie Personen befugt, die ein berechtigtes Interesse haben.

Außerhalb der Unterrichtszeit bedarf der Aufenthalt auf dem Schulgelände und im Schulgebäude der Genehmigung der Schulleitung, eines Lehrers, der Hausmeister oder des Schulträgers.

2. Parken von Fahrzeugen
Mopeds, Motorräder und Personenwagen sollten auf den dafür vorgesehenen Plätzen so geparkt werden, dass sie möglichst wenig Parkraum beanspruchen. Fahrräder sind an einem besonderen Platz abzustellen.

Auf Zufahrtswegen abgestellte Fahrzeuge können wegen eventueller Behinderung der Rettungsfahrzeuge kostenpflichtig abgeschleppt werden.

Besonders gekennzeichnete Parkflächen sind für Schulleitung und Besucher freizuhalten. Die gegenseitige Rücksichtnahme gebietet es, die Zufahrtsstraßen und die Parkplätze behutsam zu befahren und dabei die Verkehrsregeln einzuhalten.

3. Rauchen
Auf dem gesamten Schulgelände besteht generell Rauchverbot.

4. Schuleinrichtungen und Schulhöfe
Die Verantwortung gegenüber der Gemeinschaft sollte jeden veranlassen, die Gebäude und Einrichtungsgegenstände, insbesondere die Toiletten, angemessen zu behandeln. Die Klassenräume sind im eigenen Interesse sauber zu halten. Dazu gehört auch eine saubere Tafel zu Beginn jeder Unterrichtsstunde. Bei Unterrichtsschluss müssen die Stühle auf die Tische gestellt werden.

Es ist selbstverständlich, dass Verunreinigungen in den Schulgebäuden und auf den Schulhöfen vermieden und Abfälle in die dafür vorgesehenen Behälter geworfen werden. In Absprache mit der Schülervertretung wird einmal in der Woche das Schulgelände von einer Klasse gereinigt.

Wer vorsätzlich oder fahrlässig Schaden anrichtet, wird dafür haftbar gemacht.

5. Technische Geräte
Technische Geräte dürfen nur in Anwesenheit und mit Erlaubnis eines Lehrers benutzt werden. Für Räume mit Computerausstattung gelten besondere Benutzungsvorschriften.

6. Handy und sonstige elektronischen Geräte
Während des Unterrichts sind alle Handys, MP3-Player und sonstigen nicht für den Unterricht notwendigen elektronischen Geräte abzuschalten. Zuwiderhandlungen können den vorüber-gehenden Einzug des Gerätes nach sich ziehen.

7. Hausmeister
Für technische Anlagen und die Ordnung auf dem Schulgelände sind die Hausmeister und die Aufsicht führenden Lehrerinnen und Lehrer zuständig. Ihren Anweisungen ist Folge zu leisten.

8. Feueralarm
Bei Feueralarm ist unbedingt den Anweisungen gemäß zu handeln, die in jedem Raum aushängen. Lehrerinnen und Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler haben sich zu Beginn des Schuljahres mit den Verhaltensweisen bei Feueralarm vertraut zu machen.

9. Unfälle und Schäden
Schadensfälle (Personen- oder Sachschäden) sowie das Abhandenkommen von Einrichtungsgegenständen und Geräten sind unverzüglich der Schulleitung zu melden.

Im Interesse aller müssen Unfälle nach Möglichkeit vermieden werden. Jede Gefahrenquelle (z.B. defekte Geräte, beschädigte Einrichtungsgegenstände) ist dem Klassenlehrer oder dem Hausmeister unverzüglich anzuzeigen. Das Werfen von Schneebällen ist untersagt.

10. Fehlzeiten
Manchmal gibt es wichtige Gründe, den Unterricht nicht zu besuchen. Wenn Sie verhindert sind, melden Sie sich bitte bis 07:30 Uhr telefonisch oder per E-Mail im Schulbüro ab. Innerhalb von drei Tagen reichen Sie danach eine ärztliche Bescheinigung oder eine schriftliche Entschuldigung an den/die Klassenlehrer/-in nach. Schriftliche Entschuldigungen enthalten neben dem Grund des Fehlens, dem Schülernamen und der Klasse immer die Unterschrift der/des Erziehungsberechtigten (Eltern). Die Anzahl durch Eltern verfasster Entschuldigungen wird für Schüler unter 18 Jahre auf 3 Atteste pro Schuljahr beschränkt. Für volljährige Schülerinnen und Schüler gilt die gleiche Anzahl (3) pro Schuljahr. Danach muss eine ärztliche Schulunfähigkeitsbescheinigung beigebracht werden.

Im Vorfeld von der jeweiligen Klassenleitung genehmigte Beurlaubungen aus Gründen von Vorstellungsgesprächen, die durch Einladungen oder im Nachhinein durch Bescheinigungen belegt sind, werden nicht mehr als entschuldigte Fehlzeiten aufgelistet, sondern der Anwesenheit im Unterricht gleichgesetzt.

11. Zuwiderhandlungen
Zuwiderhandlungen gegen die Hausordnung begründen Ordnungsmaßnahmen nach §53 Schulgesetz.
Der Hochsauerlandkreis als Schulträger behält sich weitere Schritte vor.

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